Biothesiometrie bei Erektionsstörungen
Kurz zusammengefasst
Die Biothesiometrie ist eine schmerzlose Untersuchung zur Messung der Nervenfunktion am Penis. Mit Hilfe eines Biothesiometers lässt sich feststellen, ob Veränderungen an den Nerven vorliegen, die ursächlich für Erektionsstörungen sind. Das Verfahren prüft die Empfindlichkeit gegenüber Vibrationen und hilft dabei, penile Neuropathien zu erkennen – häufig eine Folge von Diabetes.
Überblick
Was ist eine Biothesiometrie?
Eine Biothesiometrie gibt darüber Auskunft, wie es um die Funktion der verschiedenen Nerven-Arten steht. Mit Hilfe eines Biothesiometers lässt sich feststellen, ob Veränderungen an den Nerven vorliegen, die ursächlich für Erektionsstörungen sind.

Ablauf
Was passiert bei einer Biothesiometrie?
Die Messungen erfolgen mindestens an zwei Körperstellen. Bei Fragen nach der Sexualität wird immer das äußere Genital gemessen und beispielsweise als Referenzgröße die Hand. Somit kann man sowohl die Messdaten an den verschiedenen Körperregionen mit den internationalen Normwerten vergleichen als auch individuelle Schwankungen an ein- und demselben Körper erfassen. Aus dieser Messung ergeben sich verschiedene therapeutische Optionen, wie die Erektionsstörung zu behandeln ist.
Diagnose
Welche weiteren Untersuchungen sind neben der Biothesiometrie möglich?
Die optimale Behandlung richtet sich nach der Ursache. Dafür stehen verschiedene Untersuchung zur Verfügung. Dazu gehört unter anderem:
- EMG (zur Erfassung der Beckenbodenmuskulatur)
- Ultraschall-Untersuchung
- Doppler-Duplex-Sonographie (zur Messung der 4 Penisgefäße)
- Untersuchung zur Erfassung der Zusammensetzung des Schwellkörpers
- Dynanometrie (Messung der Muskelkraft)
- RIGIscan (Methode zur Messung der Erektionsfähigkeit)





