Neurogene Erektionsstörung
Kurz zusammengefasst
Bei einer neurogenen Erektionsstörung ist die Signalübertragung zwischen Gehirn, Rückenmark und Penis gestört. Die Nervenimpulse, die normalerweise eine Erektion auslösen, erreichen ihr Ziel nicht mehr zuverlässig. Zu den häufigsten Ursachen zählen Diabetes mellitus, Multiple Sklerose, Parkinson, Bandscheibenvorfälle, Schlaganfälle sowie operative Eingriffe im Beckenbereich.
Ursachen
Welche neurologischen Erkrankungen lösen Erektionsstörungen aus?
Entsprechende Schädigungen treten auf z. B. bei folgenden Krankheitsbildern auf:
- Multiple Sklerose
- Rückenmarksverletzung
- Missbildungen im Rückenmarksbereich
- Tumorerkrankung
- Bandscheibenvorfall
- Nervenerkrankungen (z.B. auch Zucker- oder Alkoholkrankheit)
- Schlaganfall
- Parkinsonerkrankung
- Alzheimererkrankung
- Gehirnverletzung
- und anderen neurologischen Erkrankungen

Diagnose
Wie stellen Ärzte Nervenschäden fest?
Zunächst erfolgt eine ausführliche Anamnese, gefolgt von einer körperlichen Untersuchung. Durch spezialisierte neurophysiologische Tests beim Facharzt (Urologen oder Andrologen) wird dann mit speziellen Apparaten wie beispielsweise von Biothesiometern die Nerven-Stimulationsfähigkeit gemessen, erfasst und ausgewertet.
Therapie
Können geschädigte Nerven geheilt werden?
Je nachdem, wie die Resultate (Art und Schwere der Schädigung) der Untersuchungen sind, können dann individuelle, spezifische therapeutische Maßnahmen ergriffen werden, um die Erektionsfähigkeit wieder zu verbessern.





