Termin vereinbaren über Kontaktformular oder +49 151 42044956 anrufen
Start / Sexualgesundheit / Bessere Erektionen

Führt Motorradfahren zu Erektionsstörungen?

2 min Lesezeit • Von Prof. Dr. med. Frank Sommer • Medizinische Prüfung: Prof. Dr. med. Frank Sommer • Aktualisiert am 14. Apr. 2026

Kurz zusammengefasst

In einer neuen Studie wurde festgestellt, dass Motorradfahrer ab dem 35. Lebensjahr häufiger von Erektionsstörungen betroffen sind (als die Kontrollgruppe).

Überblick

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Motorradfahren und Erektionsstörungen?

Es ist längst bekannt, dass sich bei Fahrradfahrern, die regelmäßig längere Strecken zurücklegen, das Risiko erhöht, Erektionsstörungen zu bekommen. Dieses trifft auch auf das Fahren eines Motorrads zu. Ganz entscheidend muss darauf hinweisen werden, dass es unterschiedliche Motorräder gibt. Dementsprechend nehmen die Fahrer auch unterschiedliche Haltungen beim Fahren ein. Wer auf seiner Harley am Wochenende fährt, um die Natur zu genießen, scheint ein geringeres Risiko zu haben als Hobby-Cross-Fahrer.

Potenzsteigerung durch gesunde ErnährungLuststeigerung durch gesunde Ernährung: Sex Food fördert die Potenz.

Ursachen

Wie schadet der Satteldruck den Nerven?

Warum das Motorradfahren zu Impotenz führen kann, liegt überwiegend daran, dass der vom Sattel ausgeübte Druck die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Penis vermindert. Dabei kommt es langfristig zu Umbauprozessen im Penis, so dass dieser auf sexuelle Stimulation nicht mehr auf die gewohnte Weise ausreichend reagieren kann. Patienten, die durchschnittlich über sechs Stunden in der Woche auf dem Sattel verbringen und dieses schon seit mehreren Jahren tun, klagen daher häufiger über Erektionsstörungen als andere Sportler, wie beispielsweise Schwimmer.

Diagnose

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Bei bestehenden oder vermuteten Erektionsstörungen empfiehlt sich die Vorstellung bei einem Facharzt für Männergesundheit. Dieser führt eine strukturierte Abklärung zur Ursachenfindung durch. Neben einem spezifischen Fragebogen umfasst dies eine körperliche Untersuchung sowie gegebenenfalls eine Durchblutungsdiagnostik des Penis, etwa mittels Doppler-Duplex-Sonographie.

Lesen Sie auch

Empfohlen